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| Fort- und Weiterbildung in Haus Haard |
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...die
rasante Entwicklung unserer Zeit erfordert eine permanente Anpassung
des Wissens und der Fertigkeiten in beruflichen Handlungsfeldern. Wer
auf dem Laufenden bleiben möchte kommt um die Nutzung von
Fortbildungsangeboten nicht herum.
Wir möchten an dieser Stelle
auf Fortbildungsangebote hinweisen, mit dem wir neue Wege
beschreiten wollen:
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05.11. - 07.11.2010
Türen zum Herzen - Märchenarbeit mit demenziell Erkrankten
Märchen
können als Mittler zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz eingesetzt
werden und dadurch Türen zu einer versunkenen Welt der Betroffenen
öffnen. Bei der Begleitung von Menschen mit Demenz sind die kreativen
Interventionen durch Märchen besonders gut geeignet, emotionale und
sprachliche Fähigkeiten der Betroffenen länger zu erhalten. Viele alte
Menschen erinnern sich an Märchen ihrer Kindheit. Der Einsatz von
Märchen orientiert sich nicht an den Defiziten der Betroffenen, sondern
an deren Ressourcen. Kompetenzen, Selbstbewusstsein und soziale
Kontakte werden dadurch gefördert. Märchen bilden deshalb einen
wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit
Demenz. |
Referentin:
Irmgard Wessendorf
Dozentin am Institut für berufliche gerontologische Weiterbildung.
Arbeitsschwerpunkt: Märchenarbeit für Menschen mit Demenz. |
Programm:
Freitag
1. Einheit
Eine Reise ins Land der Märchen
Eine erlebnisreiche Einführung
2. Einheit
Märchen als Sinneserleben
Samstag, |  |
3. Einheit
„Märchen – eine Herzensangelegenheit“
Das Weltbild der Märchen und ihre Bedeutung in der Arbeit von Demenzkranken
4.Einheit
Aktives Symbolisieren
Märchensymbole und ihre Bedeutung in der Betreuungsarbeit mit Demenzkranken
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Prospekt
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5. Einheit
Märchen und ihr Einsatz in Krisensituationen
Gefühle wahrnehmen und angemessen reagieren.
Sonntag,
6. Einheit
Mein persönlicher Schatzbrief.
Mit Märchen verborgene Schätze entdecken.
Ressourcenorientiertes Arbeiten
7. Einheit
Selbständiges Erarbeiten eines Märchenkonzeptes
8. Einheit
Vorstellung im Plenum und Schlussrunde |
Kosten auf Anfrage. |
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25.06.-02.07.2010
(Kompaktwoche)
01.10.-03.10.2010
(Supervisionswochenende)
Kurs 1033
Bildungsurlaub
Bildungsscheck |

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| Fortbildung in Klangmassage - nach Peter Hess |
Seminarleitung:
Karin Stemmer-Wisser |
Die Klang-Massage nach Peter Hess® hat ihren
Ursprung in der vedischen Heilkunst, die schon vor 5000 Jahren den
Menschen ganzheitlich gesehen hat, um so Körper, Geist und Seele
in Einklang, in Harmonie zu bringen.
Ein Mensch, der in seiner Harmonie ist, ist in seiner Mitte, selbst bestimmt und bereit Aufgaben anzugehen und zu lösen.
Die vielen positiven Erfahrungen in der Arbeit mit der Klang-Massage,
dieser hochgradig entspannenden und die Selbst-heilungskräfte
unterstützenden Methode, die mit Kindern, Jugendlichen und
Er-wachsenen in den vergangenen 20 Jahren gemacht wurden, reichen von
einer präna-talen Begleitung bis hin zur Sterbebeglei-tung, womit
sich der Lebenskreis schließt.
Die Klang-Massage nach Peter Hess® wirkt vor allem über drei Wirkungskreise:
Vibrationen der auf dem bekleideten Körper stehenden Klangschalen
sprechen v.a. den Körper an und führen zur Entspannung.
Emotionen verändern insbesondere den seelischen Zustand positiv.
Ordnung und Harmonie stellen auf geistiger und körperlicher Ebene
die innere Balance, den eigenen Rhythmus, die individuelle Struktur
wieder her.
Klang ist ebenso ein energetisches wie auch ein harmonisches
Phänomen. Die ganzheitliche Medizin betrachtet den Menschen als
Energie- und Schwingungswesen. Ist das Schwingungsfeld des Menschen in
Harmonie, d.h. sind Ordnung und Struktur wieder erreicht, so
äußert sich dieses durch Gesundheit.
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Prospekt

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Wie neue wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, vertieft
sich in diesem Zustand die Atmung, die Sauerstoffversorgung der Zellen
wird positiv beeinflusst, der Blutdruck normalisiert sich, das
Immunsystem arbeitet effektiver, die Aktivität beider Hirnhälften wird
harmonisiert. Allein durch das harmonische Zusammenspiel von rechter
und linker Hirnhemisphäre ist es möglich, effektiver zu lernen, neue
Ideen zu entwickeln, schöpferisch tätig zu sein und vor allem das
Leben ganzheitlich wahrzunehmen.
Durch die Arbeit mit der
Klang-Massage nach Peter Hess® ergeben sich für Menschen verschiedener
beruflicher Ausrichtungen (Alten-, Behinderten-, Hospizarbeit etc.)
Lösungsansätze und positive Antworten auf die heutigen Fragen der
Menschen unserer Gesellschaft.
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Kurskosten: 960,- € (Kompaktwoche 740,- €/ Supervisionswochenende 220,- €
Unterkunft: Doppelzimmer/Bad/Balkon/ Vollverpflegung) Kompaktwoche: 364,- € Supervisions-Wochenende 104,- €
EZ-Zuschlag: 6,50 € die Nacht.
Bildungscheckanteil: 480,- € |
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| Wir möchten an dieser
Stelle auf ein Fortbildungsangebot hinweisen, mit dem wir neue Wege
beschreiten wollen: Für das 2. Halbjahr 2010 ist diese Fortbildung
in Planung: |
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03.09.-05.09.2010
Motogeragogik - Psychomotorische Förderung in der Altenhilfe
- Eine Fortbildungsreihe für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der stationären und ambulanten Altenhilfe
In
der Altenhilfe geht es nicht nur um pflegerische Leistungen und die
körperliche Betreuung der Bewohner, sondern auch um deren psychosoziale
Betreuung und Begleitung. „Aktivierung“ ist das Schlüsselwort, hinter
dem das Bemühen steht, die Bewohner eines Alten- und Pflegeheimes
ganzheitlich zu fördern. |
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Viele Menschen,
die in den Heimen leben, sind auf Anregungen von außen
angewiesen, weil sie von sich aus kaum mehr in der Lage sind, aktiv zu
sein.
Ein Angebot „von außen“ kann dazu beitragen, ein
weiteres Abrutschen in Passivität zu verhindern. Aktivieren ist
untrennbar verbunden mit Bewegen und Bewegungsangebote sind immer eine
Aktivierung. Und gerade hier bietet die Psychomotorik wertvolle Hilfe
Baustein 1: Psychomotorik im Alter – Aktivieren durch Bewegung
Psychomotorik
im Alter (Motogeragogik) ist ein praxisbezogenes Konzept, mit dem
Menschen auf vielfältige und individuell abgestimmte Weise durch
abwechslungsreiche Bewegungsangebote gefördert werden können.
In
diesem Baustein wird das „Grundgerüst“ erarbeitet und vorgestellt,
welche Bewegungsangebote wir machen können und warum und wie sie
wirken. Konkrete Praxisbeispiele zeigen, wie die Stunden geplant und
gestaltet werden können.
Wir zeigen auf, wie die motorische Entwicklung im Alter verläuft
und welchen Einfluss Bewegung auf den Entwicklungsverlauf hat. |
Dr. Marianne Eisenburger,
geb. 1954 in Frankfurt/M., studierte Diplompädagogik und
Sportpädagogik. Sie promovierte am Institut für
Sportwissenschaft und Motologie der Universität Marburg über
die Entwicklung des Konzepts der Motogeragogik – der
Psychomotorik für ältere und alte Menschen – und ist
nun Dozentin für Motologie mit dem Schwerpunkt Psychomotorik
für ältere und alte Menschen. Darüber hinaus
unterrichtete sie an einer Fachschule für Altenpflegerinnen und
–pfleger. Ebenso unterrichtet sie in verschiedenen Bereichen der
Fortbildung für Mitarbeiter in der Altenarbeit zu Themen der
Bewegungsförderung und Aktivierung alter Menschen
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Baustein 2: Psychomotorik im Pflegeheim
In
diesem Baustein werden wir uns mit den institutionellen Rahmendingungen
in Alten- und Pflegeheimen beschäftigen, weil sie gravierende
Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung der alten Menschen nach
sich ziehen können. Psychomotorische Förderung muss darauf abgestimmt
werden und so stellen wir auf Grundlage des Gesamtkonzepts Bewegungs-
und Aktivierungsangebote vor, die Menschen mit Einschränkungen und
Behinderungen vielseitig ansprechen und stützen.
Die Teilnehmer werden erste eigene Erfahrungen und Stundenentwürfe vorstellen und besprechen.
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Baustein 3: Psychomotorische Begleitung von Menschen mit Demenz
Zu
einem vordringlichen Schwerpunkt in der Arbeit mit alten Menschen wird
die immer größere Anzahl demenzkranker Menschen. Menschen mit Demenz
werden die Herausforderung der zukünftigen Altenhilfe sein und neue
Betreuungskonzepte erforderlich machen. Psychomotorische Förderung
erweist sich als sehr geeignet, personenbezogenen Förderung zu bieten
und Menschen mit Demenz zu unterstützen in ihrem Bemühen, sich selbst
nicht zu verlieren. |
Prospekt
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Psychomotorische Förderung in diesem Feld
ist eher zu verstehen im Sinne von Alltagsgestaltung und
Lebensbegleitung. Das Ziel ist nicht, einzelne Stunden „Psychomotorik“
anzubieten, sondern den Alltag so zu gestalten, dass
Situationsarrangements getroffen werden, in denen sich jeder einzelne
das für ihn passende auswählt und sinnvoll handeln kann (was im
Bewusstsein der „vernünftigen Erwachsenen“ all zu oft verrückt,
verwirrt und sinnlos erscheint).
Es wird ein Modell vorgestellt,
in dem Aufgabe der Psychomotorik und des gesamten Teams sein wird,
individuell und möglicherweise jeden Tag neu (beispielsweise im Rahmen
der Tagesstrukturierung) diese Arrangements zu planen. Das Konzept der
Psychomotorik und die Kenntnis der Biographie der Bewohner bietet dabei
die notwendige Orientierung. Jedem Einzelnen sollten die für ihn
passende Anregungen „unauffällig“ bereitgestellt werden, damit er
vielfältige positive Erfahrungen machen kann. Die Krankheit ist zwar
noch nicht heilbar, aber ihr Verlauf und das subjektive Erleben der
Kranken wird durch ein entsprechend anregungsreich gestaltetes Umfeld
und soziales Milieu entscheidend beeinflusst.
Die
Einzigartigkeit des Fortbildungsangebots sowie das bereits jetzt große
Interesse erfordert eine rechtzeitige Anmeldung, zumal nur eine
begrenzte Anzahl an Fortbildungsplätzen zur Verfügung steht |
Kosten: auf Anfrage
incl. Seminargebühren, Unterkunft im Doppelzimmer und Vollverpflegung, Einzelzimmerzuschlag € 6,50 pro Nacht |
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Haus Haard ist Mitglied im Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e. V.  |